Dienstag, 30. September 2008

Christina marries her husband twice

Die Apartheid hatte schon viel erschreckend schwachsinniges,
aber zwischendurch auch etwas eher amüsierenderes schwachsinniges:

Christine Kaba (59) came illegally with her husband Matthew to Khayelitsha in 1984 starting a home garden on her own. She got training and was lifted by Abalimi in challenging positions she thought not to able to handle, but became the running power and inspiration for Abalimi's work how it is today. As part of the management team she oversees all running projects and activities.



Christina ist hier so unsere Mama (auch wenn ich zu Zig Frauen hier Mama sag, weil man das höflicherweise macht, wenn ne schwarze Frau älter als man selbst ist). sie ist super, ein bissel wie Sue, für alle die meine Host-mom aus USA kennen: eigentlich ziemlich stark wie Sue.
Sie istim Eastern Cape (wie so viele hier in Cape Town, die hier hin strömen um Jobs zu finden)
aufgewachsen, und hatte dort ihren Mann kennengelernt.
(Ist zu ihm gezogen und hat dann festgestellt, dass er kraß in'er Politik ist: naja, nich gut informiert vorher :) )
[Er, ist später bei der ANC im bewaffneten Wiederstand gewesen und hat Operationen = Anschläge, gegen Fahrzeuge des Militärs geplant und ausgeführt: naja, aber wie viel davon dann wahr ist.....]
Sie hat ihn in Eastern Cape geheiratet und damals gab's die Passgesetze, dass man nicht an einen adneren Ort ziehen darf, bzw. sich überhaupt da aufhalten darf, wenn man nicht dort gebohren wurde. Naja, irgendwie kamen seine Verwandte aus Cape Town, daher durften die dann doch hier hin (wieder so ne Erzählung wo ich 10mal nachgefragt habe warum die denn dann hier hin durften &keine Antwort bekommen hab, die ich verstehe, Ha!) :
nur ihre Hochzeit wurde hier dann nicht anerkannt und somit hat sie Ihren Mann dann zum 2ten mal geheiratet.
Sehr geil, oder?!
Naja, ihr Pass sagt auch dass sie 23.Dez 1948 geboren ist, wobei sie im Jahr geboren wurde als eine bestimte Brücke gebaut wurde (sagte ihr, ihre Mutter) und das war 1947. Also wird sie jetzt 61 im Dezember wie sie sagt: "I don't care what the stupid ID says."



Auf den Pics seht ihr uns bei nem Braii bei ihr: super Hammer lecker!!! Danke Mama!

Vati' Trip to Cape Town

Vati (eigentl. Vatiswa) ist eine Fieldworkerin bei uns bei Abalimi. Sie ist Anfang 50 und ist sozusagen die Chefin auf Nyanga Seite (das heißt Chefin über ziemlich viele Gemüsegärten (auch über einen der größten: Feezeka) und Backyard gärten) und unterrichtet über Landwirtschaft und hilft den Leuten live bei ihren Problemen mit den Gärten.

Hier stelle ich euch ihre Story vor wie sie während der Apartheid verfolgt wurde und nach Cape Town kam. Die sotry is in English, weil ich die hier auch auf'er Arbeit benutze, aber mit Ü-setzung von GoogleTranslator könnt ihr sie zur Not auch in einigermaßen gutem deutsch lesen. Wenn euch das englsich komisch vor kommt, der der Sinn-zusammenhang manchmal fehlt: so eghts mir auch immer bei Interviews:
Ein Beispiel: Wenn man hier nach dem Weg fragt: "It's over there, by that street, where that small woman lives" oder "It's very close, just on the other side of Khayelitsha" (dieses Township hat aber gut 500.000 Einwohner, also wo genau?!)

Nur short noch zu Beginn: Sewage truck (meine lieblingsstelle in der Geschichte = Abwassertruck, der eben die Abwässer (Klos) von den Häusern leerpumpt, weil viele Häuser nicht an ein Netz angeschlossen waren (ist heute noch oft in Entw.-ländern:allerdings muss man au erstmal das Geld haben den Truck vorbeikommen zu lassen).

Vati was born in 1956 in Keiskammahoek at Gwili-Gwili location in Eastern Cape. All the parents of secondary school (standard 6 to9) helped to build the school with their own hands and own money, but when they started to have to pay more for building another 2 class-buildings, the money didn't reach the school, but the principal took it for himself, and told no money was left.

So students, among them Vati and friends, started to make a riot in 1973-74. The police came and arrested some of her friends, but she got away.

Few days later police men were looking for her at her home, but she knew it and got out before. So she had to leave and went to her sister in Port Elisabeth.

but the police tried to find her there, and knocked at her door: she opened and they were asking for Vatiswa, but she told, that Vatiswa is not here, and the don't know if she comes; she would have to call before.

So the police left again, but was coming back a few days later checking again: but by that time, Vati's sister's son had made fun of the sewage collection truck, and so this men had flooded the sister's house with sewage, so the police couldn't find anybody, because the house was flooded.

But Vati then had to leave to her sister's friend for better security, who lived in Knysna. But before she arrived there, she found a truck going to Cape Town, picking her up and taking her there for free.

She told them to drop her in the Township Langa, where her brother lived. She got to his house, but he was not there, so she asked where he's staying. The people showed her his sleeping place, but it was a loft bed with people sleeping above him, and was very small. also there were just men staying in this hosue, so she could not stay there.

Her brother was called and came from work to her. They went to the community centre and he helped her renting a shack in Langa.

[...]

Then she built her own shack in Nyanga-K.T.C., and was unemployed. She heared about an agricultural training done by Quaker foundation. First day 64 people showed up, 2nd day it were 24 people, 3rd day it was 12 people left, completing the training. Then they asked her, 2 other women and one men, if they could come back to them and call them, so this 4 would do training to the community.

She was asked several questions how to plant, grow and do gardening, and she could answer them perfectly, because she already had farmed at her family in Eastern Cape.

So she stared doing training in 1996, and she was running all the trainings, with paper work, organising them and doing gardening, with some little help from this other three people.

In 2002 the Quaker foundation programme of agriculture ran out, and they didn't continue it. But the director of Quaker foundation in Cape Town ____ saw that Vati loved what she was doing, so he tried to find new work for her. He knew Rob Small from Abalimi and asked him if there would be an opportunity to employ her. So Rob (former head of Abalimi) took her Tel-number and called her soon after, offering her a job as a trainer.


Additional information:

KTC is in Nyanga and is called KTC, cuz there was a basar, belonging to the kasa family, and probably the basar owner's initials were K.T.C.: so they took the name of this basar for that area.

Der Reverend als verlorener Sohn

Hier im Bild ist Reverend (Simon?, muss ihn Sonntag nochmal fragen, wenn wir in die Xhosa church von ihm gehen)
Er ist nur halb-tags Pastor und arbeitet sonst normal um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich möcht euch hier mal einen Teil seiner Lebensgeschichte kurz erzählen:

Er ist auf ner Farm in Eastern Cape aufgewachsen, mit seiner Familie, 1nem Bruder und 2 Schwestern. als er 4 war, konnte ihn seine Mom aber nicht gut versorgen und sein Onkel sagte dann, "gib ihn doch zu mir, zu mindest tagsüber". So ging das den ersten Monat und dann blieb er länger auch über Nacht bei seinem Onkel auf ner anderen Farm very close to his Mom.
Aber plötzlich an einem Tag entschied die Regierung alle schwarzen aus der Gegend zu "clearen" und brachte alle in ein Lager und dann später weiter in eine "Stadt". Sein Onkel und er hatten erstmal keine Chance da rauszukommen, und als sie dann rauskamen war seine Mom mit der restlchen Familie auch "gecleared" worden.

Also lebte er wieterhin bei seinem Onkel, zog dann in ne andere Gegend später und kam um nen job zu finden nach Guguletu, Cape Town. Überall wo er rumkam hinterließ er seine adrese und Tel-Nr, um vielleicht doch noch seine Familie zu finden.

Vor ein paar Jahren (nach 27Jahren getrennt sein) kam dann eine Frau auf ihn zu und sagte, dass sie vielleicht siene Schwester gefunden hätte, Denn eine Frau hätte bei ihr ihre Tel-Nr. hinterlegt und nach einem Mann mit seiner Vergangenheit gesucht.
Er also daraufhin direkt nach Khayelitsha (Township nebenan) gefahren, rumgefragt wo das Haus ist von der Frau die anch ihm gefragt hat, und BAM, nach 27Jahren seine Mutter wiedergefunden. Seine ganzen Verwandten waren ziemlcih schnell zusammengetrommelt und jetzt hat er wieder seine Familie zurück.

Später bei Unterhaltungen fanden sie heraus, dass sie nach dem "clearen" eigentlich sehr nah, nur ein paar Straßen voneinander entfernt, für kurze Zeit gelebt hatten.

Krass, ne?!

If you wanna read more about Township-people stories click on Vati's trip to Cape Town or on Ich musste 2mal den selben Mann heiraten or on Pension in SA

Freitag, 19. September 2008

Town and Coutry houses?

nee, nich ganz , Tow und Country könnt ruhig mal hier'n Haus bauen, wobei die Locations in "Camps Bay" schon danach aussehen (mit eigenem Aufzug von der Straße hoch zum Haus).
Aber hier will ich euch mal 2 Township Häuser vorstellen. Das eine wurde 2001 gebaut, und die Türen wurden versprochen, aber nunja: war halt kein geld mehr da. Sie hat von Freunden alles mögliche geschenkt bekommen: Kühlschrank, Herd, TV, Sofas und was sagt sie, von wem sie's hat?: J E S U S.
Joa, so läuft's hier: aber geil is bei diesem Bild, der kleine "Schrein" von Jesus und Mari, und direkt dadrüber: Mekka, Yeah! " i really liked the picture." she said :)

Jo, und viele der Township häuser werden an die Stelle von den Hütten gesetzt: siene Hütte (shack) darf man abuen wenn man MAterial hat UND den "Aufseher" im Viertel gefragt aht. Der darf i.d.R kein Geld nehmen, weil das Land nicht ihm sondern der Stadt gehört, macht's aber trotzdem. Kein PLan was die Stadt macht: die provided nämlcih i.d.R nachdem veile Hütten da sind, Strom und Wasser, zu mindest community tabs wo Leute mit Eimern holen können, und stellt WCs auf, (ohne Scheiß: mitten auf'n Gehweg wird'n an die Kanailsation angeschlossenes WC aufgestellt und die Anwohner dürfen/müssen/sollten dann'n Häuschen drum bauen, so dass man da seine Privatsphäre hat. Am Tag als die aufgestellt wurden, sah's genial aus. Find aber das Pic dazu grad nich, sorry

Joa, und dann wird da gelebt.
Man lebt gern in den Townships, zu mindest oft, weil die family close ist, man ne gute Gemeisnchaft hat,d ie Nachbarn kennnt und sich gegenseitig hilft, mit Material, Essen oder auch Diensten (ich helf dir im Haus, dann du mir: "Ilima" nennen sie's wobei das Ilima was ich kennen gelernt habe noch etwas anders ist,...)

Manchmal leben bis zu 13Leute in nem Haus, oder zu mindest hinterm Haus dann noch: Zimmer sind manchmal SUPER leer (nur'n Bett oder ne Matratze und'n Plastikstuhl), manchmal super vollgepackt mit sofa, DVDplayer, Stereoanlage, Kühlschrank, TV, Fotos, Schränken, Geschirr,....
Also super unterscheidlich: je nachdem wie "reich" man ist. Allerdings ist man schon super gesegnet wenn man eben'n Haus hat und keine Schack mehr, aber noch mehr gesegnet wenn man wenisgtens ne Schack hat und nciht nur'n Plastikbeutel mit dem man immer wieder abends an'n Platz zum pennen zurückkehrt.
So far from the houses
Bald auch mehr Pics zu Khayelitsha und den anderen Townships auf meiner picasa Site

Enjoy

Freitag, 5. September 2008

Best day so far

Hallo, hat ne Weile gedauert bis ich diesen Tag nun beschriebe, aber nunja:
Der beste Tag bisher hier für mich startete Samstag N8, 23. August: hab mit my bro telefoniert & ihn gefragt ob er ne Idee für ne Church hier bei mir hätte:
Vineyard oder Baptist war die Antwort und ich hab mal direkt gegoogelt: Vineyard gab's und ich dachte schon: Hammer! Dann hab ich einfach mal Hillsong eingegeben UND BAM: seit 9 Wochen gibt's Hillsong capetown http://www2.hillsong.com/capetown/home.asp
4 services on Sunday, Hammer technik, coole Bands, sehr coole Speaker die rüber bringen was in'er bible steht und bei denen's nicht langweilig wird, nice prayer sessions, uvm.
Das ganze findet im enuen Kongresszentrum von Cape Town statt, dort haben die sich'n Raum gemietet für ca 400 Leute für den ganze Sonntag, und die 4 mal die ich bisher da war (ja ich war 2mal am ersten tag, weil's so Hammer war) waren immer so 250-300 oder mehr Leute pro GoDi da: Hammer!

Hab Samstag kaum pennen können abends, bin ohne Wecker schon vorher aufgewacht, bisher nie passiert gewesen, hab mir Ida & Antonella geschnappt, und sind im Käfer losgefahren. Einfach Hammer!

Schade bisher ist, dass es bei so ner großen Gemeinde schwierig ist Kontakt zu knüpfen, aber mal sehen was da noch wird. Hab mich mal gemeldet für Sonntags morgens 4.30h Technik aufbauen helfen, ha! Mal schaun wie das da läuft :)

Enjoy
Matthias